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Factory Butte Recreation Area in Utah

Factory Butte Recreation Area, Utah

Welcome to the Moon! Factory Butte ist nah dran…

Du wolltest schon immer mal wissen, wie es auf der “hellen Mondhälfte” aussehen könnte? Wie es sich anfühlt, den Erdtrabanten selbst betreten zu haben? Dann bist du an der Factory Butte Recreation Area ziemlich nah dran…

An eye-catcher in the middle of nowhere

Dass der amerikanische Südwesten viele außergewöhnliche Landschaften und Spots zu bieten hat, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

Wer sich in diesem Gebiet umtut, wähnt sich oft auf fernen Planeten, doch kein anderer Ort erinnert so konsequent an den Mond wie Factory Butte und die Gegend um diesen ca. 400m hohen Tafelberg. Am Rande des Colorado Plateaus steht dieses Naturmonument frei und prominent inmitten der graublauen, zerklüfteten Mancos Schiefer Badlands im Süden Utahs.

Gerade bei Sonnenaufgang und schon einige Zeit vor Sonnenuntergang werfen die unterschiedlichen Erosionsformen des Factory Butte wunderbare Schatten. Rund um diesen Tafelberg sind sehr kantige (am Fuß des Butte), aber auch sehr weiche, rundliche Ablagerungen (Ausläufer in einiger Entfernung) zu erkennen. Solch einen Anblick kann und darf sich der USA- Southwest-Fan einfach nicht entgehen lassen…

Die Entstehung des Factory Butte

Vor 90 bis 100 Millionen Jahren (Kreidezeit) lagerten sich innerhalb dieses landschaftlichen Großraumes verschiedenste Materialien wie normale Bodenerosion, Vulkanasche und unterschiedlichste Sedimente abgetragener Gebirge am Grunde von Seen, Flussläufen und ufernahen Zonen einstiger Meere ab.

Die Zusammensetzung des Jahrmillionen währenden Eintrags kann man heute in der Schichtung der Ablagerungen erkennen und bestimmen. Das graublaue Material, aus welchem der Factory Butte besteht, weist auf Ablagerungen hauptsächlich aus Ton und Sand hin.

Darüber lagerten sich festere Sedimente ab, die sich zum sogenannten “Ferron-Sandstone” verbanden. Diese recht harte Sandsteinlage kommt vorrangig im Südosten Utahs vor (Paradox-Becken), besteht teils aus sehr feiner Sandkörnung mit festen Einschlüssen und zeichnet sich durch sehr intensive Brauntöne aus. Diese variieren von gelblich/beigen bis hin zu terracottafarbenen Bereichen.

Auf dem Factory Butte erhielt sich lediglich ein schmaler Grat der Ferron-Ablagerung, die einst weite Teile des Umlands bedeckte. Dieser Grat legt sich schützend wie ein Dachfirst über das weiche darunterliegende Material und bewahrt es so vor seiner Wegschwemmung – zumindest für einige Zeit.

Warum der außergewöhnliche Name “Factory Butte”?

Zuvor beschriebener Umstand führt dazu, dass wir heutzutage eine ungewöhnliche Formation bewundern dürfen, die die ersten weißen Siedler an die Form einer Fabrikhalle erinnerte – daher rührt der Name “Factory Butte”.

Beeindruckende Wüstenlandschaft um den Factory Butte in goldenem Sonnenlicht, perfekt für Naturliebhaber und Abenteuerfans.
Wunderschöne Aufnahme vom Factory Butte bei Gewitterhimmel, zeigt den markanten Felsen und das weite Wüstenpanorama im Südwesten.

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Was ist die Zukunft des Factory Butte?

Eines Tages wird es dem Factory Butte genauso ergehen wie seinem Umland – die Ablagerungen unter dem harten Grat werden zu weich und können die Last des Deckmaterials nicht mehr halten. Der Rest des braunen Sandsteins wird instabil werden, zusammenbrechen und die Schrägen der Erosionsausformungen in verschieden großen Bruchstücken hinunter rollen…

Letztendlich werden sich der Ferron Sandstone als auch das tonhaltige Material, welches im Moment die Basis für den Factory Butte bildet, dem Wasser, egal, in welchem Aggregatzustand es auch immer auftritt, ergeben müssen und abgetragen werden. Was nicht weggeschwemmt wird, übernimmt der Wind, der in dieser Gegend zuweilen recht stark weht und lose Partikel meilenweit mitreißt.

Nicht täuschen lassen!

Täuschen lassen sollte man sich nicht von den sehr oft anzutreffenden trockenen Bedingungen, die natürlich der Erosion des Factory Butte ein wenig zeitlichen Aufschub verschaffen. Hier draußen, in einer von Utahs fast menschenleersten Gegenden, können heftige Regenfälle niedergehen, die Flash Floods verursachen, Highways schwer beschädigen und Backways für Monate unpassierbar machen können. Gerade in der Monsunzeit, von Anfang August bis Ende September, muss man mit derartigen Vorfällen rechnen und demzufolge einen “Plan B” in der Hinterhand haben, welche “sicheren” Ziele man bei solchen Gegebenheiten alternativ ansteuern kann…

Gibt es Vergeichbares zum Factory Butte ?

Der Factory Butte ist in seiner Form derzeit einmalig.

Na ja. Es gibt zumindest Ähnlichkeiten…

Gleich “um die Ecke” sozusagen befinden sich die “North Caineville Mesa“, ein direkter Nachbar des Factory Butte, und südlich davon, ebenfalls in Sichtweite, die South Caineville Mesa. Man kann auf den ersten Blick feststellen, dass die beiden Ebenen und der Butte vor “nicht allzu langer Zeit” eine Einheit bildeten.

Ein paar Meilen weiter westlich biegt von der Utah State Route 24 nach Süden die “Notom-Bullfrog-Road” ab. Neben der spektakulären “Waterpocket Fold” sieht man sehr schön ähnliche Formationen und natürliche “Schutthalden” wie am Factory Butte; keine Kunst – man befindet sich im “Rücken” der South Caineville Mesa

Dramatischer Sunrise und beeindruckende Wüstenlandschaft an der North Caineville Mesa, Utah
Beeindruckendes Sonnenaufgangsbild der North Caineville Mesa in der Wüste Utahs, mit atemberaubendem Himmel, ideal für Natur- und Reiseblogger.

Noch weiter nach Süden verläuft der “Burr Trail” (auch unter “Burr Trail Road” oder “Burr Trail Scenic Backway” bekannt) nicht nur an der Basis der “Henry Mountains” entlang. Nein. Dort kann man die gleichen Schichtungen und deren Erosion östlich der Staubpiste entdecken.

So bekommt man einen kleinen Überblick, aus welchen Weiten Utahs der Factory Butte erwachsen ist…

Der Factory Butte als Filmkulisse

Die Gegend um den Factory Butte erinnert den Besucher eher an außerirdische Gefilde, aber so gar nicht an unseren Heimatplaneten…

Das hat natürlich auch die Filmindustrie erkannt. Hollywood hat unglaublich gute Scouts, die immer wieder tolle Locations ausfindig machen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis sie diesen Erdenflecken für sich entdeckten.

Das Movie, welches dem Factory Butte die größte Aufmerksamkeit geschenkt hat, ist “John Carter of Mars” (englischer Titel), bei uns in Deutschland veröffentlicht unter “John Carter – Zwischen zwei Welten“. Der Film spielt größtenteils auf dem Mars (“Barsoom”, wie ihn die Einheimischen nennen) – perfekt, um den Factory Butte und seine Umgebung in einigen Szenen in Erscheinung treten zu lassen.

Disney - JOHN CARTER - Offizieller Trailer (HD)

Urheber und Tarzan-Erfinder Edgar Rice Burroughs hätte seine wahre Freude gehabt an der Auswahl dieser Kulisse für eines seiner Meisterwerke! Disney Pictures und allen voran der Oscar-Gewinner Andrew Stanton haben das unserer Meinung nach toll umgesetzt, auch wenn die Handlung des Films selbst etwas kitschig daherkommen mag. Geschmacksache eben…

Zudem wurden hier Musikvideos und Werbespots gedreht – das sei der Ordnung halber erwähnt.

Der Monolith als Lebensraum

Auch wenn das Areal um den Factory Butte auf den ersten Blick wüst und lebensfeindlich erscheint, so haben sich doch auch hier einige Wesen ihren Platz erkämpft. Seltene Kakteenarten siedelten sich z.B. in den Erosionstaschen des Butte an. Im weiteren Umfeld findet man sogar hier und da einige Hartlaubgewächse und Gräser.

Wer zwischen März und September vor Ort ist kann, mit etwas Glück zahlreiche verschiedene Wildblumen und blühende Kakteen bewundern.

Chipmunks, Wildkaninchen und Pronghorn Antelopes (Gabelböcke) sind in dieser Einöde genauso anzutreffen wie frei laufende Rinder.

Spektakuläre Aussicht auf den einzigartigen Factory Butte mit blauem Himmel und buntem Blumenfeld im Vordergrund.
“No rain – no flowers” sagt man. Hier das ganze Gegenteil! After rain – a lot of flowers!

Recreation Area des BLM

Um ein Gleichgewicht zwischen der empfindlichen und schützenswerten Natur und den endlos scheinenden Möglichkeiten für Wanderer, vor allem aber Offroad-Fahrzeugen und deren Piloten zu schaffen, wurde 2008 vom BLM (Bureau of Land Management) die “Factory Butte Special Recreation Management Area” (Factory Butte SRMA) eingerichtet.

Es ist quasi ein Schutzgebiet für motorisierte Freizeitgestaltung. Diese Amerikaner…

Karte: Bureau of Land Management (BLM)

Factory Butte für Offroadfans?

Das BLM hat als Verwalter öffentlichen Landes dafür in der geografischen Nähe zu dem 1921m über dem Meeresspiegel befindlichen Factory Butte drei Zonen (orange gekennzeichnet) ausgewiesen:

  1. Factory Butte OHV Open Area (rund um den Butte)
  2. Swingarm City OHV Open Area (zwischen der Utah State Route 24 und dem Butte)
  3. Caineville Cove OHV Open Area (direkt hinter dem “Cathedral Valley Inn” Motel in Caineville/Utah)

Es stehen Offroad-Enthusiasten somit rund 8000 acres (ca. 3250 Hektar) zur freien Verfügung. Lange Distanzen, steile Anstiege, Kuppen und welliges Gelände – ein Mekka für Freunde dieses Vergnügens.

Die drei Zugänge sind offiziell ausgeschildert. Hier findet man Informationstafeln (Kiosk), die das OHV-offene Gebiet näher beschreiben und weitere Tipps und Tricks enthalten.

Siehe dazu die roten Punkte auf der Karte.

Wichtig ist es natürlich, vorrangig

  • auf die eigene Gesundheit und die anderer Besucher zu achten
  • das eigene Fahrvermögen und das des eigenen Vehikels richtig einzuschätzen
  • nur auf ausgewiesenen Flächen und Trails zu fahren
  • es liegt im Interesse der Offroad-Fans sich an die Regeln zu halten, um einer dauerhaften Schließung der drei Gebiete für das Privatvergnügen vorzubeugen
  • Müll und Verunreinigungen zu vermeiden bzw. mitzunehmen
  • Verlasst das Gebiet besser, als ihr es vorfindet!

Wissen sollte man aber auch, dass Verstöße wie Beschädigung, Zerstörung und Entfernung geschützter Pflanzen durch das Verlassen der ausgewiesenen Pfade und Areale geahndet und mit 50.000$ und bis zu einem Jahr Gefängnis belegt werden können.

Also Offroad genießen, Pflanzen, Tiere und Mitmenschen in Ruhe lassen. Ganz einfach.

Aussicht auf die Swing Arm City, Utah mit beeindruckenden Felsen der North und South Caineville Mesa und einem dramatischen Sonnenuntergang am Horizont.
Aussicht auf die Swing Arm City, Utah mit beeindruckenden Felsen und einem dramatischen Sonnenuntergang am Horizont.
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Im schlechtesten Fall – wo bekommt man Hilfe?

Man muss sich nichts vormachen. Das Offroadvergnügen kann mitunter sehr gefährlich sein. Jedes Jahr verunglücken zu viele Leute auf diesen teils anspruchsvollen Pisten.

Es ist dabei zu bedenken, dass diese Teil Utahs sehr abgeschieden sind und daher Hilfe fern ist.

Sollte es also wirklich mal zu einem Unfall kommen, ruft die 911 an (Notruf).

Das Handynetz funktioniert mittlerweile hier draußen relativ gut, auch wenn es noch ein paar Empfangslücken gibt.

Im 12 Meilen entfernten Hanksville/UT (ca. 160 Einwohner) ist ein Rettungsdienst stationiert, ob dann die Kapazitäten ausreichen, ist ungewiss. Denn überall rund um das Dorf kann man Outdooraktivitäten wie Wandern, Klettern, in Slotcanyons einsteigen usw. durchführen. Gefahren lauern überall und binden im schlechtesten Fall die Helfer gerade an einem anderen Ort…

Wer das Glück hat, eine zeitnahe Transportmöglichkeit zu organisieren und in der medizinischen Verfassung ist, sich gefahrlos für das eigene Leben ins nächste Krankenhaus zu begeben, muss auf der State Route 24 nach Westen eilen. Rund 45 Meilen und eine Stunde Fahrt liegen zwischen Verletzung und Versorgung im Wayne Community Health Center, 128 S 300 W, Bicknell, UT 84715 – im Idealfall…

Um all das zu vermeiden, passt also auf, überschätzt euch nicht und rechnet auch mit dem Versagen und der Unvorsichtigkeit anderer Leute im Umfeld. Gesund bleiben ist immerhin das Wichtigste. Für alle.

Swing Arm City in mornig light. A mecca for off-road enthusiasts in the South of Utah.
Swing Arm City in the morning light. A Mecca for off-road enthusiasts in the South of Utah.

Im Schatten des großen Nachbarn

Etwa 17 Meilen westlich des Factory Butte beginnt der wunderbare, aber oft unterschätzte Capitol Reef National Park.

Dies ist Segen und Fluch zugleich für die kleine Recreation Area mit dem Fabrik-Felsen und der “Swingarm City”.

Zum einen bringt der Park mit seinen rostroten Felsen, den Sandsteinzinnen einer Burganlage, den wie mit Zuckerguss überzogenen Erhebungen, dem Cathedral Valley und Waterpocket Fold im Hinterland und fruchtbarer Ebene in Fruita/UT doch etliche Besucher in diese Region am Ende der Welt.

Leider konzentrieren diese sich eben oft auch nur auf das Parkterrain oder reisen weiter zum nächsten bekannten Schutzgebiet des “Grand Circle“. Da bleibt oft keine Zeit, kein Auge und kein Sinn mehr für unbekanntere Ziele entlang des Highways…

Vorteil: Der Factory Butte und seine Umgebung bleibt ein Geheimtipp für gut informierte Southwest-Fans und wird nicht von Menschenmassen überrannt, wie es dem Antelope Canyon oder dem Horseshoe Bend erging.

Nachteil: Vielleicht machen wir uns nur etwas vor und diese tolle Gegend erfährt in den nächsten Jahren einen enormen Besucher-Aufschwung durch das Internet und Plattformen wie Instagram, Facebook und Co.. Hier werden Fotos und vor allem Standort-Informationen zuhauf ausgetauscht und wecken das Interesse auch von oft sehr schlecht vorbereiteten Touristen aus aller Welt.

Warum diese These? In unmittelbarer Nähe warten noch mehr außergewöhnliche Spots, die lange unbekannt waren und deshalb gerade jede Menge Interessenten anlocken. Teilweise sind diese Leute technisch auf dem neuesten Stand und können mit allerlei Hilfsmitteln wirklich Aufsehen erregende Clips, Videos und Fotografien entstehen lassen. Die Auswirkungen kennen wir alle nur zu gut…

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Fototipp

Tagsüber erscheint der Factory Butte Weiß bis Grau und hebt sich maximal durch seine erstaunliche Form von der gleichfarbigen Umgebung ab. Deshalb sind in unseren Augen der Sonnenaufgang (geht relativ schnell, kleines Zeitfenster), die “Goldene Stunde” und der Sunset (größeres Zeitfenster) die richtige Zeit für tolle Fotos. Die “Blaue Stunde“, Nachthimmel… Tobt euch aus, der Phantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt…

Den Factory Butte mit Drohne erkunden

Man kann die Gegend um die Factory Butte Recreation Area auch mit der Drohne erkunden.

Doch jetzt wird´s spannend…

Wir können an dieser Stelle nicht auf rechtliche Fragen für Drohnenflüge innerhalb Utahs eingehen!

Hier ein kleiner Umriss dessen, was man beachten muss, wenn man solch ein unbemanntes Fluggerät in die Luft bringen möchte. Diese Angaben sind weder vollständig noch treffen sie auf jeden zu! Ihr seid selbst für die Einhaltung aller Regeln zum Drohnenbetrieb verantwortlich!

Hier gibt es ein paar wichtige Regeln:

Es hängt zunächst vom Gewicht der Drohne und dem Verwendungszweck ab. Fakt ist jedenfalls:

  • Alle Drohnen über einem Gewicht von 250 Gramm bzw. 0,55 Pfund müssen bei der FAA registriert werden LINK .
  • zum Gesamtgewicht gehören auch alle Anbauteile wie verwendete Akkus, Rotorschutz, Beklebungen und sogar angebrachte Filter.
  • Bei Überschreitung dieser Grenze muss man eine Registrationsnummer der FAA gut sichtbar außen auf der Drohne anbringen (am besten in Form einer Plakette) z.B. hier bestellbar LINK .
  • Kommerzielle Drohnenpiloten brauchen ohnehin eine Lizenz und dementsprechend einen “großen Drohnenführerschein”, auch wenn die Drohne unter 250 Gramm wiegt. Da spielt das Gewicht keine Rolle.
  • Wichtig ist zu erklären und einzuhalten, ob man die Drohne als Hobby fliegt oder ob man sie als Firma oder im Auftrag einer Firma, einer Behörde etc. aufsteigen lässt.
  • Der Verwendungszweck der Drohnenaufnahmen kann nachträglich kritisch werden, z.B., wenn man als Privatperson eine tolle Drohnenaufnahme macht und diese später kommerziell nutzt, evtl. auf Nachfrage eines Magazins, eines Fernsehsenders oder bei Videoportalen mit Werbung im entsprechenden Video Geld verdient.
  • Wenn man sich nicht sicher ist, inwieweit die Ergebnisse später genutzt werden sollen, ist es auf jeden Fall besser, sich den “großen Drohnenführerschein” zu holen
Wüstenlandschaft mit markantem Factory Butte, beeindruckende Naturkulisse.
Beeindruckende Wüstenlandschaft mit markantem Factory Butte, ein Top-POI für Natur- und Fotografie-Enthusiasten. Drohnen-Foto.

Führerschein machen!

  • Den “kleinen Drohnenführerschein” (bis 250g Drohnengewicht) kann man bei verschiedenen Organisationen ablegen und die Prüfung so oft wiederholen, wie es nötig ist LINK .
  • Ist das geschafft, erhält man seinen Drohnenführerschein per Email zum Ausdrucken. Er ist im Scheckkartenformat und muss bei Drohnenflügen immer mitgeführt werden.
  • Es existieren Extra-Regeln für ausländische Drohnenpiloten LINK .
  • Es gibt No-Fly-Zonen. Die sind entweder per Beschilderung ausgewiesen (Flughäfen-dazu zählen auch kleinste Landing Strips in abgelegenen Gegenden), Schutzgebiete wie National Parks o.ä., öffentliche oder private Grundstücke, Menschenansammlungen, Altenheime, Krankenhäuser etc..
  • Neuere Drohnenmodelle heben im Bereich dieser Gebiete (sind in Zonen unterteilt) oft nicht ab bzw. starten erst gar nicht die Rotoren…

Ausnahmeregelungen

Für bestimmte Bereiche kann man eine Ausnahmegenehmigung beantragen, meist über die Drohnen-App oder direkt über die Drohnensteuereinheit. Ansonsten über die B4UFLY-App oder via FAA-Webseite.

Hierfür wird eine Internetverbindung benötigt.

Dafür braucht man vor Ort eine USA-taugliche SIM-Karte, um sich ins Mobilfunknetz einwählen zu können.

Oder man versucht mit WLAN, z.B. in der Unterkunft, den Flugbereich online freizuschalten!

Man wird darauf hingewiesen, dass man für alle evtl. mit dem Drohnenflug zusammenhängenden Schäden verantwortlich gemacht werden kann.

Also genau überlegen, ob es das Risiko wert ist.

  • Wer einen “kleinen Drohnenführerschein” besitzt, darf nicht über 120 Meter bzw. 400 Fuß über Grund fliegen. Das ist in vielen Geräten schon als Obergrenze voreingestellt, aber natürlich in den Einstellungen der Flugsoftware änderbar (Auf eigenes Risiko! Wir ermutigen euch, sich an die Vorschriften zu halten!).
  • Auch muss die Drohne in Sichtweite (d.h., man muss die Drohne selbst noch sehen können) geflogen werden.
  • Dies ist bei 120 Meter Entfernung nahezu ausgeschlossen (zumindest bei einer Hobbydrohne von unter 250 Gramm – eine sehr eigenartige Einschränkung).
  • Macht euch vorher erst einmal mit eurem Fluggerät zu Hause ausgiebig vertraut, um böse Überraschungen zu vermeiden!!!
  • Auf weitere Rules bezüglich kommerzieller Nutzung gehen wir an dieser Stelle NICHT ein!
Factory Butte Utah, DJI FPV Drone close fly over

Das Wetter am Factory Butte

Wie schon beschrieben, ist es in den “Upper Blue Hills”/ “Caineville Badlands” rund um die kleine Factory Butte Recreation Area relativ trocken. Teils fiese Ausnahmen gibt es in der Monsunzeit. Im Allgemeinen kann man die Durchschnitts-Temperaturen mit denen in Mitteleuropa vergleichen. Man ist hier zwar mitten in der Wüste, aber dafür relativ hoch über NN. Juni, Juli und August sind natürlich die heißesten Tage zu erwarten – das ist (Nordhalbkugel der Erde) nicht unbedingt verwunderlich… 😉

Zur Sicherheit

Deshalb ist es wichtig, immer ausreichend Getränke dabei zu haben. Das gilt auch für Nahrungsmittel. Hanksville/UT ist zwar nicht sehr weit weg, aber der einzige ansässige Supermarkt (Bull Mountain Market) schließt irgendwann einmal (momentan 20.00 Uhr). Die beiden Tankstellen des Ortes bieten zum Glück ebenfalls etwas Essbares an. Echt empfehlenswert sind auch “Stan’s Burger Shak” und “Duke’s Slickrock Grill“. In Torrey/UT gibt es den “Chuck Wagon General Store“, der bis 22.00 Uhr für die Kundschaft geöffnet hat.

Unterkunft

Innerhalb der drei etablierten Zonen kann man theoretisch überall parken und campen, bis zu 45 Meter bzw.150 Fuß von den ausgewiesenen Pisten entfernt. Ein Plumpsklo (Vault toilet) gibt es an der Einfahrt zur Swingarm City Area, von der Factory Bench Road aus kommend.

Außerhalb der Recreation Area findet man nur entlang der Utah State Route 24 Unterbringungsmöglichkeiten.

Und Leute: Die sind im näheren Umkreis spärlich an der Zahl.

Östlich des Factory Butte findet man das “Capitol Reef Dome | Primrose” und das “Offroad RV Resort” (Wohnwagen + Wohnmobile) entlang des Highways, ein paar Meilen weiter bist du auch schon in Hanksville/UT. Hier gibt es das “Whispering Sands Motel“, “Dukes RV Park” (Wohnwagen + Wohnmobile) und die “Muddy Creek Mining Company“.

Einen schönen Campground findet man auch im Goblin Valley State Park (das sind knapp 50 Meilen und eine Stunde Fahrt – aber ein sehr reizvolles Ziel). Motels gibt es auch noch in Green River/UT am Interstate 70, das ist auch noch im Bereich des Machbaren (74 Meilen/75 Minuten)…

Westlich des Butte wird man auch schnell fündig: der “Luna Mesa RV Park” (Wohnwagen + Wohnmobile), ist nicht weit weg und auch das “Cathedral Valley Inn” in Caineville/UT (14 Meilen/20 Minuten) ist praktisch gleich nebenan.

Wer hier nichts findet, kann sich nach Torrey/UT (43 Meilen/ 60 Minuten) begeben. Schon vor dem Städtchen gibt es ein paar Resorts, Hotels und Motels, dahinter auch und im Ort selbst gibt es etliche Möglichkeiten, sein Haupt in weiche Kissen zu betten…

Gar nicht fündig geworden? Versucht es mal mit AirBnB . Es gibt einige Anbieter im Großraum.

Wichtig: Wer bestimmte Unterkünfte auserkoren hat, muss rechtzeitig buchen – sonst wird es eng für all jene, die mehrere Male in dieser tollen Umgebung übernachten wollen. Für eine Nacht findet sich in der Regel etwas, garantiert ist dies aber nicht!

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Anfahrt

Der Factory Butte und die gleichnamige Recreation Area (Erholungsgebiet) erreicht man am besten über die Utah State Route 24. 17 Meilen östlich der Capitol Reef National Park-Grenze bzw. 10,7 Meilen westlich von Hanksville/UT zweigt die “N Factory Butte Road” nach Norden ab (in manchen Karten auch als “Coal Mine Road” oder “Factory Bench Road” aufgeführt). “Wayne County Caineville 6650 EAST” ist auch richtig. Lasst euch nicht verunsichern. Alles ein und dieselbe Zufahrt. Offensichtlich ändern sich die Bezeichnungen immer mal wieder, doch der markante Butte steht isoliert auf freier Fläche. Es gibt nur diese eine Road. Man kann sie nicht verpassen… LINK

Ein normaler PKW reicht aus, ein Allradfahrzeug ist nicht vonnöten. Sollte man auf Dirt Roads fahren wollen, die es in der Gegend zahlreich gibt, ist zumindest ein Wagen mit höherer Bodenfreiheit erforderlich, vorausgesetzt, die Pisten sind trocken.

Eine einzige alternative Route existiert. Diese startet etwa eine halbe Meile vor dem Goblin Valley State Park-Eingang in Richtung Westen. Vorbei am Little Wildhorse Canyon-Zugang geht es über die Wild Horse Road nach Südwesten. Aus dieser Zuwegung wird unterwegs und irgendwo die “Factory Butte Road” (wo genau, ist nicht ganz klar). Man stößt sozusagen vom Norden her auf das Ziel (diese Route ist nur für 4×4-Fahrzeuge mit hoher Bodenfreiheit geeignet (steckenbleiben ist nach Regenfällen durchaus möglich) und von uns ungeprüft und nicht durch uns befahren worden). ROUTE

Umgebung

Es bietet sich an, weitere Ziele in der “näheren Umgebung” der Factory Butte Recreation Area zu besuchen. Und das sind nicht wenige! Da wären in nächster Nähe der “Moonscape Overlook“, der “Long Dong Silver Spire” (oder nur “The Spire”), die “Mars Desert Research Station“, die “Purple Hills” (auch oft fälschlicher Weise “Bentonite Hills” genannt), der “Burpee Dinosaur Quarry” (Dinosaurier-Ausgrabungsstätte), die “Wolverton Mill” in Hanksville/UT, der “Leprechaun Canyon”, der “Hite Overlook”, der “Capitol Reef National Park“, das “Cathedral Valley” (mit den echten Bentonite Hills), die “Waterpocket Fold”, der “Burr Trail”, der “Goblin Valley State Park“, der “Little Wildhorse Canyon”, der “Bell Canyon”, das “San Rafael Swell”, der “Arsenic Arch“, “Little Egypt”, der “Horseshoe Canyon”, der “Five Hole Arch”, der “Crocodile Rock” und die “Henry Mountains”.

Am gleichen Tag schafft man den “Lower Calf Creek Fall”, die “Hundred Handprints” oder auch “Devils Garden” oder “Zebra Slot Canyon” im Grand Staircase National Monument.

Achtung: Manche Ziele sind oft nur mit einem Allradfahrzeug zu erreichen. Informiert euch vorher über die Straßen- und Wegezustände. Diese wechseln ständig und sind von uns nicht vorhersagbar.

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